Islam
Die Anhänger der von Mohammed (sav=Friede sei mit ihm ) zu
Anfang des 7 Jahrhunderts in Mekka gestifteten Religion. Islam das Unterwerfung,
Hingabe an Gott bedeutet. Die Muslime bilden die zweit größte
Religionsgemeinschaft der Welt nach dem Christentum .Verbreitet ist die
islamische Weltreligion heute in 172 Ländern .Der Islam verkündet die reinste
Form des Monotheismus. Gott ist der eine Gott ; Er ist unteilbar
und hat niemand neben sich. Er ist unvergleichlich und nichts ist ihm
auch nur ähnlich. Nichts geschieht ohne seinen Willen. Er ist der Erste, der
Letzte, der Ewige, der Unendliche, der Allmächtige, der Allwissende. Er ist der
Schöpfer und Erhalter aller Dinge. Er ist der Gerechte, der Allerbarmer, der
Gnädige, der Liebende, der Gütige, der Erhabene, Preiswürdige, der Wahrhaftige.
Er ist der Inhaber und Besitzer aller vollkommenen Eigenschaften.
Alle diese, und noch andere im Koran erwähnten Eigenschaften Gottes, müssen in
ausgewogener Weise betrachtet werden, ohne dass die eine Eigenschaft zugunsten
einer anderen vernachlässigt wird, oder zum Nachteil einer anderen überbetont
wird; denn Gott allein hat sich mit all diesen Namen benannt. Mit knapp
einer Milliarde Anhänger ist der Islam die größte Glaubensgemeinschaft nach dem
Christentum. Der Islam breitete sich im 7. und 8. Jahrhundert durch Eroberungen
unter den ersten Kalifen im Vorderen Orient und Nordafrika, später auch nach
Zentralasien. Die weitere Ausbreitung Richtung Südostasien und Afrika geschah
überwiegend durch kulturelle Kontakte. Heute leben durch den Zustrom von
Gastarbeitern und Migranten auch in Westeuropa große muslimische Minderheiten.
siehe Globus. In Deutschland leben derzeit mehr als 3 Mio. Muslime aus insgesamt
42 verschiedenen Nationen, darunter über 100.000 Muslime deutscher Abstammung.
Von ihnen geht keine Gefahr für die Mehrheitsgesellschaft aus. Im Gegenteil; sie
befinden sich in der Minderheit und laufen Gefahr, assimiliert zu werden was bei
einigen schon der Fall ist! Da sie bereits seit knapp 40 Jahren hier leben,
werden sie sogar ihren Herkunftsländern entfremdet.
Für eine bessere und friedliche Koexistenz mit der Mehrheitsgesellschaft sind
auf beiden Seiten seriöse Integrationsbestrebungen von Nöten. Der beste Weg zur
Akzeptanz auch fremder Traditionen in einer multikulturellen und multireligiösen
Gesellschaft, ist die gegenseitige Toleranz. Integration ist nur durch
Komunikation erreichbar .