514 Jahre nach Kolumbus: Amerika angeblich von türkischer Flotte entdeckt!
-
Alte Seekarte und Name von Inselgruppe als Indiz
-
Osmanisches Reich verfügte über große Seeflotte
Amerika ist nach Meinung eines türkischen Historikers nicht von Christoph Kolumbus, sondern von Türken entdeckt worden. Zur Begründung seiner These verwies Cezmi Yurtsever nach einem Bericht der "Turkish Daily News" auf eine alte Seekarte aus osmanischer Zeit und auf den Namen der Turks-und-Caicos-Inseln in der Karibik.
Yurtsever geht davon aus, dass die Türken
schon 25 Jahre vor Kolumbus in die Neue Welt kamen. Das
damalige Osmanische Reich verfügte über eine große Flotte.
"Caicos" klingt ähnlich wie "Kayik"
Auf einer Karte des osmanischen Admirals Piri Reis seien in
der Nähe von Kuba einige Boote eingezeichnet, sagte
Yurtsever dem Zeitungsbericht zufolge. Es sei kein Zufall,
dass es in dieser Gegend eine Inselgruppe gebe, die das Wort
"Türke" im Namen trage. Zudem klinge "Caicos" ganz ähnlich
wie das türkische Wort "kayik", das Boot bedeutet.
Dagegen heißt es auf der Website der Tourismusbehörde der
Karibik-Inseln, das Wort "Turk" komme von einem örtlich
verbreiteten Kaktus, der ähnlich geformt sei wie die frühere
traditionelle Kopfbedeckung der Türken, der Fez. "Caicos"
steht demnach in einer regionalen Indianersprache für
"Inselkette